Th. Sarrazin - Deutschland schafft sich ab

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IV

12 Dank

Die Idee zu diesem Buch stammt aus dem Mai 2008, und sie stammt nicht von mir. Der Verlag sprach mich an, ob ich nicht mit einem Buch zur politischen Debatte über den deutschen Sozialstaat beitragen wolle. Ich zögerte, wir kamen ins Gespräch, diskutierten über eine Konzeption, und im Herbst 2008 sagte ich zu.

Natürlich dauerte die Arbeit an dem Projekt länger als geplant, und es änderte auf dem Weg zur Vollendung immer wieder seinen Inhalt.

Nicht jeder teilt meine Freude an prägnanten Formulierungen. Friedrich Thelen erklärte sich bereit, das Werk vor dem Hintergrund seiner langjährigen journalistischen Erfahrung durchzusehen. Das hat er mit Akribie getan. Seine Ratschläge habe ich weitgehend berücksichtigt.

Das Lektorat von Ditta Ahmadi hat die Lesbarkeit des Buches wesentlich verbessert. Sie hat Wiederholungen ausgemerzt und auch kleinere Ungenauigkeiten unnachsichtig hinterfragt. Nicht überall zeigte ich Einsicht: Wenn der Leser findet, da und dort gebe es eine Tabelle zu viel, so kann er sicher sein, dass sie bereits darauf hinwies.

Meine Frau Ursula Sarrazin hat an das Manuskript in seinen unterschiedlichen Stadien immer wieder die Sonde des gesunden Menschenverstandes angelegt. Bei allen Aussagen zur Bildung war sie mir ein wichtiger fachlicher Gesprächspartner. Die Anschläge, die solch ein Buch auf das Zeitbudget eines Autors verübt, hat sie mit Grazie ertragen.

In den letzten beiden Jahren habe ich wiederholt erfahren, welche Empfindlichkeiten manche Punkte wecken, die ich anspreche. Ich habe versucht, Zuspruch und Widerspruch produktiv umzusetzen, und äußere hier meine persönlichen Ansichten, unabhängig von beruflichen Tätigkeiten. Es schadet nicht, die eigene gefestigte Meinung immer wieder in Frage zu stellen, denn in der Weite der sozialen Wirklichkeit gibt es nur wenige endgültige und abschließende Antworten.

Thilo Sarrazin

Berlin, im Juni 2012

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